Montag, 28. Juli 2014

107.Tag. 1590,3-1608,7

Nach erholsamen Schlaf gehe ich ziemlich spät los. Nachdem es gestern lange runterging geht es heute natürlich wieder rauf. Es wechselt der Trail von Massachusetts nach Vermont. Einige ehemalige Hiker sind der Meinung es müsse Vermud heißen und nicht Vermont. Tatsächlich sind einige Stücke ziemlich matschig,aber ich werde ja sehen.
Hinweisschild an der Grenze Massachusetts / Vermont
Matsch und es hat 4 Tage nicht geregnet.
Morgen soll etwas Regen kommen, aber übermorgen dann richtig.

106.Tag 1565,2-1590,3

Früh morgens lag alles im Nebel. Zelt hatte innen und außen Kondenswasser das ich zunächst aufwischen mußte, um das Zelt einzupacken. Mr. Lewardi,auf dessen Grundstück ich zelten durfte,fuhr einen anderen Hiker und mich zum Frühstück. Dann ging es los. Ich hatte mir für den heutigen Tag viel vorgenommen . Es waren zwei längere An- und Abstiege zu bewältigen,zwar nicht so große wie in Georgia und Tenessee,aber ich wußte nicht wie das heute klappen würde. Deshalb habe ich mir verschiedene Optionen überlegt. Es war letzten Endes aber alles nicht allzu schwer.
Haus in Dalton 

Die typischen Häuser.
Wieder im Wald und gleich ein erneuter Biberdamm.
Hexenhäuschen vor dem Mt.Greylock.
Veterans War Memorial auf der Spitze des höchsten Berges in Massachusetts 3401 ft
Hinweistafel
Gäste- und Speiseraum der Lodge am Mt.Greylock
Für Hiker haben sie einen Bunkroom für 35 Dollar. Zimmer an 125 Dollar. Nicht zuviel für die Aussicht.
Panorama am Mt Greylock 
Leider keine gute Fernsicht.

Ganz schwach zu sehen. Windräder am Horizont. Die ersten die ich sehe.
Bach mit Schaum. Aus den Bächen und Quellen beziehen wir unser Trinkwasser. Hier würde ich allerdings verzichten.
Chesire Reservoir 
Stockcar 
Stockcar im Greylock 

Donnerstag, 24. Juli 2014

105.Tag 1546,2-1565,2 Dalton MA

Nach dem gestrigen Gewitter waren die Pfade sehr verschlammt und das Wasser lief auch mittags noch die Wege herunter. Ständig mußte man die Seiten wechseln um nicht im Schlamm zu versinken. Dadurch das ich relativ spät auf den Trail bin,habe ich es wahrscheinlich besser gehabt als diejenigen,die früh gestartet sind. Ein Gutes hatte das Gewitter aber auch,es war deutlich kühler. Zum Hiken ideal.
Zwei Biberburgen im aufgestautem See.
Vielfach sahen die Pfade so aus.
An vielen Stellen werden Bretter und Steine ausgelegt über die man gehen kann.
Für mich unbekannte Pflanze. Die Beeren sehen aber toll aus!
Ebenso schön.


Mittwoch, 23. Juli 2014

104.Tag 1525,5-1546,2

Nach den letzten etwas anstrengenden Tagen,habe ich heute einen leichteren Tag. Slackpacking (Gehen mit leichtem Gepäck) ist lange nicht so anstrengend.
Zum Glück sind auch kaum Mücken und Schnaken auf dem Trail.
Wieder mal eine Zecke. Die kleinen sind weitaus schwieriger zu entdecken.
Benedict Pond
Herrlicher Pilz,seit langem wieder mal.
Sehen aus wie Pfifferlinge.
Im Hintergrund ein Biberdamm.
Durch den Biberdamm entstehen Seen,die die Landschaft verändern. Die Biber sind angesiedelt worden. Erfolgreich kann man sagen,denn ich habe schon etliche gesehen.
Upper Goose Pond.
Auf der Rückfahrt mit Miss Janet kommen wir an diesem Haus vorbei. Das mußte ich aufnehmen.
Hinweisschild zum Haus.
Hobbithaus



Dienstag, 22. Juli 2014

103.Tag 1516-1525,5

Nach ruhiger Nacht bin ich um 7: 30 Uhr wieder auf den AT. Zunächst bis zur US 7 um dann nach Great Barrington MA zu gehen. Nach 10 Minuten entscheide ich mich aber umzukehren und noch weitere 8 mi zu gehen. Dort lasse ich mich Mittags von Miss Janet abholen und gehe ins Days Inn. Endlich wieder einmal richtig gut essen und etwas regenerieren. Auch heute ärgern mich die Stechmücken gewaltig.
Wald mit vielen Mücken. Doch beeindruckende Natur.
Urtümlich 
Kirche in Great Barrington 
Andere Kirche. Die meisten Kirchen die ich gesehen habe waren aus Holz gebaut. Hier sind alle aus solidem Stein gefertigt.
In der Seitenstraße eine Icecreamery mit hervorragendem Eis.
Main Street 


Montag, 21. Juli 2014

102. Tag 1500,3-1516 mi

Um 8:00 Uhr vom Shelter losgegangen. Zunächst auf Bear Mountain. Danach auf Mount Everett. Zum Teil steile Auf- und Abstiege. Zwischen den Bergen wechselt man von Conetticut nach Massachusetts.Hier werde ich von einer wirklich ansprechenden Landschaft überrascht. Später nach dem Abstieg vom Mount Everett kommt ein Waldstück  mit Sumpfanteilen.Schrecklich die Mücken in diesem Stück. Ich muß das Kopfnetz überziehen und Arme und Beine mit Mückenspray behandeln. Ich hatte zum Teil 10 Mücken gleichzeitig an Armen und Beinen. Die Chemie hilft aber!
Panorama vom Bear Mountain 
Panorama 
Bear Mountain 
Krüppelkiefern
Bear Mountain 
Vom Bear Mountain 
Romantische Wasserfälle 


Hier finden sich auch Möglichkeiten zum Baden.Heute aber zu früh und daher zu kalt.
Blick kurz vor dem Gipfel vom Mount Everett. An der Bergkante rechts ist der Aufstieg.
Etwas höher.
Am Gipfel des Mount Everett.